tagesmutterNach langer Suche haben Sie eine Tagesmutter gefunden, Ihre Suche ist beendet und hoffentlich läuft alles. Was ist aber, wenn sie nach kürzeste Zeit merken, da läuft nicht alles rund? Stellen Sie sich vor Ihr Kind zeigt Verhaltensänderungen, brüllt einfach nur noch. Stellen Sie sich vor Sie merken nach ein paar Wochen, sie haben kein gutes Gefühl! Was dann?

Diesen Fall hatte ich mit meinem 2. Kind. In Brandenburg gehen die Kinder zur Tagesmutter. Daher hatte ich eine ausgesucht, viele freie Plätze gab es nicht, aber ich hatte eine gefunden. Kurze Zeit später sagte mir diese ab, weil das Jugendamt Ihr ein Notfall Kind zur Pflege gegeben hatte, und sie somit meinen Sohn nicht betreuen konnte. Also musste ich weiter suchen und fand schließlich einen Platz bei einem Mann. Ich dachte mir zuerst, für meinen Sohn eine gute Idee. Der Mann betrieb mit seiner Frau eine Tagespflege somit dachte ich mir, mit der Frau zusammen wird alles gut – auch wenn die Frau nicht das äußerliche Bild einer Tagesmutter entsprach, fand ich Ihr Programm zur Förderung und Ihr Konzept schlüssig. So ging unser Sohn ab Februar hin.

Zuerst ging alles gut. Aber schnell aber kamen mir Zweifel. Unser Sohn wollte morgens partout nicht hin. Er hat gebrüllt und sich festgeklammert, was überhaupt nicht seine Art war. Wenn wir ihn nachmittags wieder abgeholt haben, hat er zu Hause weiter geweint oder saß apathisch auf den Boden. Er war sonst immer ein Sonnenschein und nun war er so unausgeglichen. Das fand ich alles sehr merkwürdig, und fing an bei der Tagespflege das Ganze zu hinterfragen. Auf die Frage wie sie die Entwicklung sehen, fanden beide alles ganz normal. Auf die Frage, wie sie die Kinder fördern, kam die Antwort wo ich hellhörig wurde: Kinder in dem Alter (1 Jahr) muss man nicht fördern! Da dachte ich mir schon, da läuft was schief.

Eines Morgens wurde ich um 10 Uhr angerufen, ich solle R abholen, er habe Durchfall. Gesagt getan und 10.45 Uhr stand ich vor der Tür. Dann erfuhr ich, dass die Kinder bereits gegessen haben. Es war auch kein Kind mehr zu sehen, da die gerade dabei waren, die Kinder Bettfertig zu machen! Ein paar Tage später holte ich R früher ab. Sonst waren wir immer um 16 Uhr, an dem Tage kam ich um 14 Uhr! Alle Kinder waren noch im Bett.

Und als ich zu Hause beobachtete wie unser Sohn sitzend anfing zu schaukeln, dachte ich mir, mich trifft der Schlag! Kennen Sie die alten Bilder von Kinderheimen, wo die Kinder in Gitterbetten eingesperrt sind und vor sich hin schaukeln? Mein fröhliches Kind war wie ausgewechselt, lief nicht mehr, brüllte nur noch. Ich habe auch beobachtet, dass er dem Mittagsschläfchen nicht mehr gerufen hat wenn er wach war, sondern saß und wartete.

Das wurde mir zu suspekt. Ich hatte zwar keinen konkreten Beweis aber mein Gefühl sagte mir, da läuft etwas nicht richtig. So meldete ich R erstmals ein paar Tage krank. Ich hatte noch die Nummer einer Mutter, die gleichzeitig wie ich die Eingewöhnung hatte. So meldete ich mich bei ihr um Ihren Eindruck zu erfahren. Da erfuhr ich, dass sie vor wenigen Wochen gekündigt hatte. Da wurde mir klar, dass mein Gefühl richtig war. Ich nahm Kontakt auf zur Gemeinde um das Problem zu erklären. Zwischen den Zeilen ließ man mich verstehen, dass man das Problem kennt und es öfters Beschwerde gab, nur keiner der sich schriftlich beschwerte, somit könne nichts unternommen werden…

Somit kündigten wir den Vertrag mit dem Tagesvater. Dieser war sich keine Schuld bewusst und bestand auf die Kündigungsfristen. Aber mir war klar, dass ich mein Kind nie mehr dahin bringen würde! Wie sie auf die Idee kamen, dass ich ihn bis zum Schluss bringen würde, war mir ein Rätsel.

Dann ging ich zur Gemeinde. Die zuständige Person nahm sich die Sache an, und organisierte gleich einen Termin bei einer Tagesmutter, die noch einen Platz frei hatte. Wir mussten zwar 2 Monate doppelt zahlen, aber R ging und geht es da so gut, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat!

Trotzdem dachte ich immer an die anderen Kinder, die noch da waren. So entschieden wir uns eine offizielle Beschwerde beim Jungendamt einzulegen. Nach und nach erfuhren wir immer mehr Details, dass diese Tagespflege im Dorf so bekannt sei und nichts Gutes zu berichten war. Bei der Kita unserer Tochter wurde es zum Beispiel bekannt, dass wir da Probleme hatten. Eine Erzieherin fragte uns um welche Tagespflege es sich handele, und als wir den Namen nannte, hat sie uns nur geschockt angekuckt, mit Tränen in den Augen und meinte, es war nur richtig, dass wir gewechselt haben. Dann erfuhr ich, dass es bereits viele Beschwerde gab auch bei der Gemeinde, dass aber Kontrollen nichts ergeben hätten.

Auf unseren Brief bekam ich ewig keine Antwort. Im Dorf erfuhr ich aber, dass die Tagespflege innerhalb wenigen Tagen 2 Mal kontrolliert wurde. Einmal angekündigt und einmal nicht! Das wurde wahrscheinlich den Tageseltern zu bunt so kündigten sie fristlos alle Kinder und zogen weg! Das Jugendamt wollte sich nicht äußern, meinte nur dass eine Gefährdung des Kindeswohls sich bei der Kontrolle nicht bestätigt hat. Bei mir bleibt immer die Fragen, was sie zu fürchten hatten, dass sie auf einmal so schnell weg waren! ?

R war nur wenige Wochen bei dieser Tagespflege und trotzdem waren die Veränderungen so schnell bemerkbar, dass es erschreckend war. Nun geht er seit einem Jahr zu Ines – sein eins und alles, ein Unterschied wie Tag und Tag. Auf einmal konnte er wieder laufen, und brüllte nicht mehr. Er war wieder ausgeglichen und fröhlich. Trotzdem ärgere ich nicht über diese paar Wochen regelmäßig. Hätte ich früher was bemerkt, bzw. früher was gesagt und unternommen. Ich ärgere mich aber auch dass das Jugendamt und die Gemeinde nichts unternommen haben, wenn die Zustände schon bekannt waren! Dass nur wenig Plätze frei sind, das verstehe ich, aber soll sich das dermaßen auf die Qualität bemerkbar machen? Muss man solche Missstände dulden?

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Mein Schreiben an die Gemeinde

Sehr geehrte Frau …,

zuerst einmal möchten wir uns bei Ihnen für Ihre Unterstützung bedanken. Ihre Hilfe bei der Suche nach einem neuen Tagespflegeplatz für unseren Sohn hat uns sehr geholfen.

Wie von Ihnen telefonisch angesprochen möchten wir Ihnen hiermit unsere persönliche Einschätzung und Eindrücke zur Tagespflege: Frau & Herr XXX.

Rémi war in der Zeit vom 03.03.2014 bis 14.05.2014, immer von 8 bis 16 Uhr in der Obhut von Herrn XXX.

Schon vor Ostern fielen uns Verhaltensänderungen an Rémi auf. Dieser fing an sitzend vor sich hin zu schaukeln. Desweiteren hat er nach dem Mittagsschlaf oder morgens beim Aufwachen nicht mehr gerufen, sondern blieb still in seinem Bett sitzen bis man ihn abholt. Mein Mann und ich hatten insgesamt 14 Monate Elternzeit, in dieser Zeit ist uns so ein Verhalten nie aufgefallen.

Nach Ostern suchte ich das Gespräch mit Familie XXX. Folgende Fragen stellte ich dann:

  • Tagesprogramm
  • Essenszeit
  • Schlafenszeit
  • Wie Rémi sich entwickelt
  • Warum alle Kinder immer so still sind

Ich hatte einmal zufällig mitbekommen, dass die Kinder bereits um 10.30 Mittagessen. Darauf angesprochen meinte Herr XXX, es ist nicht jeden Tag so. Meinerseits finde ich 10.30 viel zu früh zum Essen.

Als ich einmal Rémi wegen durchfall abholen musste, 10.45 Uhr, hatten die Kinder bereits gegessen. Alle Kinder waren bereits unten im Keller, wurden Bettfertig gemacht. Da sich unten im Keller nur die Schlafräume befinden, liegt es nah, dass die Kinder kurz darauf ins Bett gebracht werden.

Am 1.04 holte ich Rémi spontan um 14.15 Uhr ab. Alle Kinder schliefen noch. Rémi wurde geweckt und samt Schlafsack hochgebracht. Jetzt frage ich mich wie lange die Kinder denn Schlafen, wie viel Zeit verbringen Sie im Keller?

Ich fragte auch nach dem Tagesprogramm und die Förderung der Kinder. Herr und Frau XXX meinten, dass Kinder in dem Alter nicht gefördert werden müssen. Diese wären ja viel draußen mit den Kindern. In der Tat sind die Kinder früh draußen, allerdings in einem 4er Kinderwagen angeschnallt. Dann wird gegessen, geschlafen, gegessen und dann geht es nach draußen in den Garten. Da Sitzen/spielen sie meist allein, während Herr oder Frau XXX, meist nur eins davon, auf die Kinder aufpasst. Diese sitzen dann meistens abseits auf einer Bank.

Ich habe mit der Zeit festgestellt, dass viele Kinder einfach nur still da sitzen und gar nicht wirklich spielen. Ich habe Familie XXX darauf hingewiesen, dass es immer so still ist. Diese meinten nur dass es eine Karakterfrage ist, und die Kinder nun mal ruhig sind. Nur ich kenne meinen Sohn und es ist nicht still. Allerdings wurde er mit der Zeit immer ruhiger, auch wenn wir ihn abgeholt haben. Die Kinder blicken ins Leere, völlig apathisch und unbeteiligt. Ich hatte oft das Gefühl, dass die Kinder sich selbst überlassen sind und nicht wirklich animiert werden.

Zum Schluss fragten wir nach der Entwicklung von Rémi. Familie XXX meinte, dass Sie solche Gespräche nicht führen. Die würden sich jetzt in den nächsten Wochen Rémi anschauen und sich eine Liste aus dem Internet ziehen, um die Entwicklung von Rémi zu begutachten.

Haben denn die Tagespflegeeltern keinen Bildungsauftrag. Ich erwarte eigentlich, dass Gespräche stattfinden, wenn etwas auffällt. Unser Kind verbringt 8 Stunden 5 Tage die Woche in der Tagespflege. Eine kontinuierliche Begutachtung und schriftliche Festlegung der Entwicklung müsste selbstverständlich sein, um dann über Auffälligkeiten berichten zu können.

All diese negativen Eindrücke zwangen uns zur Kündigung, diese erfolgte am 19.05.14 – wir brachten Rémi auch nicht mehr hin.

Familie XXX wollte keine außerordentliche Kündigung zustimmen, obwohl wir uns auf das Wohl unseres Kindes bezogen. Wir fragten erneut, was mit den Kindern am Tag passiert und warum wir nie etwas Bemaltes bekommen haben, sei es mit Farbe, Stifte und co.

Deren Antwort: „Die Kinder würden nur die Stifte essen und die Wände bemalen.“

Rémi spielt zu Hause sehr oft mit seiner Schwester (3 J.) und malt mit wasserlösliche Stifte. Die hat er nie in den Mund genommen. Sein Tisch ist danach voll bemalt, aber mit einem Lappen ist dann alles wieder sauber.

Herr und Frau XXX meinten, sie würden mit den größeren Kindern malen und Kneten. Was aber mit den Kleineren unternommen wird, können Sie uns (bis auf Spazieren) nicht weiter erläutern. Wir sind kein Fachpersonal, können aber mit den Aktivitäten der Tagesmutter unserer Tochter gut vergleichen. Auch Ihre Entwicklung war damals bemerkenswert. Dies fehlt bei Rémi völlig.

Beim ersten Treffen mit Familie XXX wurde mir erzählt, dass die Eltern auch monatlich einen Elternbrief bekommen, wo steht was alles gemacht wurde, und was sie noch vor haben. Leider habe ich in der Zeit nie einen Brief erhalten.

Auch mit dem Essen der Kinder sehe ich ein großes Problem. Das Essen wird von der Firma ZZZ geliefert und ist gar nicht Kindergerecht. So gibt es zum Beispiel als Hauptspeise: Schokosuppe mit Milchbrötchen. Eine Beschwerde meinerseits bei der Firma blieb unbeantwortet.

Nach nun fast zwei Wochen aus der Tagespflege ist Rémi wieder fröhlich und spricht und lacht wieder. Auch balanciert er nicht mehr. Das Rufen nach dem Schlafen wird bestimmt auch nochmal kommen. Rémi läuft auch völlig frei und sicher. Vor 2 Wochen ist er nicht mehr als 2-3 Schritte gegangen. Ich denke das lange Sitzen im Kinderwagen und das lange Schlafen haben seine Entwicklung verzögert. Vor allem das Balancieren hatte mich sehr erschrocken. Kinder müssen animiert werden. Zwischen 1 und 3 Jahre werden Grundsteine für die Entwicklung der Kinder gelegt, die hier völlig fehlen. Mit diesen Ansichten bin ich gewiss nicht allein, da bereits mehrere Kinder aus anderen Gemeinden ebenfalls gewechselt haben. Wir hatten das Glück, dass wir einen schnellen Wechsel sowohl finanziell als auch beruflich einrichten konnten. Ich vermute viele Eltern können das nicht. Aber bitte, zum Wohl der Kinder muss die Gemeinde und das Jugendamt für die Förderung und das Wohlergehen der Kinder sorgen. Diese Missstände müssen aufgeklärt werden, vor allem wenn sie regelmäßig berichtet werden, wie dies bereits der Fall gewesen ist.

Frau …, ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesem Schreiben, eine klare Darstellung meiner persönlichen Eindrücke/Beobachtungen vermitteln konnte.

Sollten Sie weitere Fragen haben melden Sie sich gerne bei uns.

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Tagesmutter finden

19. Juni 2015

www.betreut.de
Eine passende Tagesmutter zu finden ist in vielen Regionen in Deutschland nicht ganz einfach. In manchen Regionen gibt es ein Überhang an Tagesmüttern, in anderen ist ein Platz bei einer guten Tagesmutter heiß begehrt. Oft sind gerade in den Regionen wo Kinder erst ab 3 in den Kindergarten dürfen die Plätze bei Tagesmüttern knapp. Dort wo es Krippen gibt ist es einfacher eine passende Tagesmutter zu finden.
Genauso unterschiedlich wie die offenen Plätze gestalten sich die Kosten für den Besuch einer Tagesmutter. In den meisten Fällen wird der Tagesmutter Platz über das Jugendamt vergeben (es sein denn man hat keinen Anspruch auf eine Tagesmutter und möchte diese Privat zahlen). Hier finden Sie aber selten offene Plätze. Diese werden entweder „vererbt“, in dem Freunde sich untereinander von frei werdenden Plätzen berichten, oder wenn man anruft, sind die Plätze bereits vergeben. Man sollte sich also selber auf die Suche nach einer Tagesmutter machen.
Bei den Kosten wird in den meisten Bundesländern ein gewisser prozentualer Betrag des Einkommens als Grundlage genommen. Dieser wird an das Jugendamt überwiesen. Die Tagesmutter nehmen teilweise zusätzliches Essensgeld, bzw. haben einen Essenslieferanten, der extra bezahlt wird. Zudem können Kosten für Ausflüge, „Gruppenkassen“, Geburtstage, Musik und Sport anfallen. Über diese Zusatzkosten informiert Sie die Tagesmutter vorab.
Schauen Sie einfach in der Tagesmutter Datenbank, ob in Ihrem PLZ Bereich eine passende Tagesmutter zu finden ist, diese informiert Sie gerne über die anfallenden Betreuungskosten. Geben Sie dazu Ihre PLZ in das untere Suchfeld ein.

Wie finde ich die richtige Tagesmutter für mein Kind?

Wie findet man am besten eine Tagesmutter? Das ist eine Frage, die für viele Mütter von großer Bedeutung ist. Als 2 fache Mutter habe ich mittlerweile „Erfahrung“ in dem Bereich und kann sowohl von Fehlgriffen als auch Glücksgriffe berichten. Worauf muss man achten? Was sind die wichtigsten Kriterien, um die richtige Tagesmutter zu finden?

Es ist zum Beispiel in Brandenburg üblich, dass die Kinder bis zum 3. Lebensjahr bei einer Tagesmutter untergebracht werden. Daher stellt sich für viele die Frage nicht, ob Tagesmutter oder Kita. Allerdings kann sich die Suche relativ schwierig erweisen. Worauf muss man achten, bei der Wahl einer Tagesmutter.

Wo finde ich eine Tagesmutter

Tagesmütter sind mittlerweile richtig gut aufgestellt. Viele haben schon eine eigene Webseite und sind somit im Internet zu finden. Ansonsten sollte Ihre erste Anlaufstelle die Verwaltung der Gemeinde / Stadt. Da bekommen Sie eine Liste der Tagesmütter. Manchmal bekommen Sie auch einen Tipp, wo es noch Plätze gibt. In dringenden Fällen ruft die Gemeinde bei der Tagesmutter gleich an, und fragt, ob die Eltern gleich vorbei kommen können. Ein spontaner Besuch bei einer Tagesmutter kann sehr ausschlussreich sein. Der Weg zur Gemeinde lohnt sich also.

Fahrtwege zur Tagesmutter

Wichtig für die Fahrtwege sind nicht nur die Kilometer hin und zurück sondern auch in welcher Richtung. Schauen Sie immer in welcher Richtung Sie zur Arbeit fahren. Bedenken Sie selbst wenn es zum Beispiel nur 5 Kilometer in der entgegengesetzte Richtung hin, diese 5 Kilometer müssen Sie täglich hin und zurück mehrmals am selben Tag.

Betreuungszeiten der Taggesmutter

Für alle Berufstätige ist das wahrscheinlich das wichtigste. Manche Tagesmütter arbeiten zum Beispiel nur Halbzeit von 9 bis 15 Uhr. Da wäre es für eine vollbeschäftigte recht schwierig sich an den Zeiten anzupassen. Wenn es wider rum darum geht die Arbeit um eine Stunde vor oder nachzuschieben, ist es vielleicht eher mit der Arbeit kombinierbar.

Bedenken Sie bei den Betreuungszeiten auch Ihre Fahrtwege.

Anbindung am öffentlichen Verkehrsmittel

Schauen Sie sich unbedingt Ihren Fahrweg an. Es Bildet sich einen Dreieck: Haus, Tagesmutter, Arbeit, Tagesmutter, Haus. Selbst wenn Sie mit dem Auto fahren, bedenken Sie, dass Ihr Auto mal kaputt sein kann zum Beispiel und Sie auch auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen müssen. Daher ist es wichtig zu schauen wie gut sie angebunden sind.

Die Wahl der Tagesmutter selbst

Am besten erstellen Sie eine Liste mit Fragen und Sachen, die Ihnen wichtig sind. Zum Beispiel zum Thema Förderung (Musik), Thema Schlaf oder Essen – wird selbst gekocht oder geliefert. Schauen Sie sich die Tagespflegestelle s selbst an, und können Sie sich vorstellen, dass sich Ihr Kind da wohl fühlen wird? Er wird nämlich täglich viele Stunden verbringen. Unsere jetzige Tagesmutter hat extra Räume angemietet mit Garten – zusammen mit einer anderen Tagesmutter. Die Kinder haben super viel Platz: Spielraum, Esszimmer, Kinder WC, Schlafraum…

Wie ist die Tagesmutter selbst? Entwickelt sich ein Gespräch oder fühlen Sie sich unwohl. Merken Sie an der Stelle, wenn Sie selbst ein schlechtes Gefühl haben, wird ihr Kind das intuitiv merken. Es ist als wichtig, dass Sie ein gutes Gefühl haben. Die Tagesmutter und Sie müssen Werte teilen, auch wenn Sie nicht alles gleich handhaben. Die Tagesmutter wird Ihnen auch erzählen, was sie alles mit den Kindern unternimmt. Unsere Tagesmutter hat alles wir eine kleine Kita organisiert. Morgens gibt es Morgenkreis, es wird gelesen und gesungen. Donnerstag kommt eine Musikpädagogin, Sie spielen im Garten, gehen zu Nachbarn die Hasen besuchen oder fahren ab und zu eine Station mit der S-Bahn. Es ist für meinen Sohn das Größte!

Die richtige Tagesmutter zu finden ist nicht einfach. Es bedarf viel Zeit bei der Suche. Oft muss aber auch nur Ihr Gefühl stimmen, dann fühlt sich Ihr Kind dann auch bestimmt gut.

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 [Tagesmutter Tipps]

Was kostet eine Tagesmutter oder ein Babysitter? Diese Frage kann man kaum pauschal beantworten. Wie in vielen Berufen richtiet sich der Preis nach Gebiet und Qualifikation. Um einen schnellen Überblick über die Kosten einer Tagesmutter zu bekommen, können Sie den Stundenlohnrechner nutzen. Hier erfharen Sie Richtwerte für Ihre Umgebung. Die genauen Preise müssen Sie dann mit der Tagesmutter oder dem Babysitter besprechen.



Sie sollten sich zudem beim Jugendamt informieren, ob Sie mit einem Kita Gutschein eine Förderung erhalten.

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 [Tagesmutter Tipps]

Als ich erfuhr nach langem Warten und Versuchen, dass ich Schwanger war, war ich überglücklich! Ich war endlich berechtig in der Babyabteilung zu schoppen! Die Sachen sind so klein, so süss! Aber davor habe ich mir so gut wie nie Babysachen angeschaut, vielleicht um den Wunsch nach einem nicht kommen wollenden Baby zu verdrängen oder vielleicht fühlt ich mich fehl am Platz. Egal irgendwann im November war i dran und das Babyschoppen wurde zu meiner Lieblingsbeschäftigung am Wochenende. Hier ein Body und hier ein Strampler, dazu hier ein Geschenk und da auch noch… irgendwann hatte ich den Überblick verloren, was habe ich, in welcher Größe?

Es ging ja auch nicht nur um Klamotten sondern auch um ein Kinderzimmer. Wir haben uns viele angeschaut und haben überlegt. Kaufen wir ein Markenkinderzimmer wie Paidi für 1.500€ zum Beispiel oder eher ein Ikea Zimmer und später dann ein richtiges Kinderzimmer. Wir haben gedacht unser Kind hat mehr davon wenn es mit 3 oder 4 sich sein eigenes Zimmer  aussuchen darf. Also kauften wir das Babyzimmer bei Ikea: Wickelkommode, Bett, Schrank, Kommode, Regal für 500€

In der Schwangerschaft hatte ich ein Bericht gelesen: „Was haben Sie gekauft oder dann doch nicht gebraucht! „

Eine Frau meinte, sie habe die Wickelkommode nie gebraucht. Eine andere meinte sie hat die Wickeltasche nie benutzt. Und eine dritte meinte auch sie braucht keinen Kinderwagen?!

Bei mir gibt es eigentlich 2 Dinge die ich gekauft habe, mir aber hätte ersparen können: das Babyzustellbett (was man am Elternbett einklemmt) und ein Tragetuch – mit dem Binden des Tuchs kam ich nicht klar und habe mir dann ein Bondolino gekauft. Ansonsten nutze ich alles was wir gekauft haben, zwar hatten wir und haben wir noch immer viele Klamotten und auch manche was sie nie an hatte, die Sachen sind so süß dass man manchmal nicht wiederstehen kann!  Aber grundsätzlich was Kleidung betrifft, gilt die 5 Regel – ABER je nach Jahreszeit:

Kleidung:

  • 5 Bodys
  • 5 Hemden
  • 5 Strampler
  • 3 Schlafanzüge
  • 3 Paar Söckchen
  • Was ich nicht gebraucht habe da mein Kind im sehr warmen Sommer geboren wurde:
    1 dünne Mütze
  • 5 Pullis im Winter
    1 dickere Mütze für draußen
    1 Jacke
    1 Paar Fäustlinge im Winter

Pflege:

  • Windeln
  • Feuchttücher für Unterwegs
  • 1 Windeleimer mit Deckel oder kleine Frühstückstüten
  • 1 Mal Waschlappen
  • 1 Fieberthermometer
    1 Wundschutzcreme
    1 Nagelschere für Babys
    1 Baby-Badewanne
    2 Badetücher mit Kapuze
  • 6 Spucktücher
  • Was Sie sich sparen können:
    3 Waschlappen
    1 Babyöl
    Waschlotion

Möbel und Wohnen:

  • 1 Babybett
  • 1 Matratze (Auf Ökotest achten!)
  • 2 wasserfeste Matratzeunterlagen
  • 3 Bettlaken
  • 2 Schlafsäcke
  • 1 Wickelkommode mit Auflage
  • 1 Krabbeldecke
  • 1 Babyphone

 

Unterwegs:

  • 1 Kinderwagen mit je nach Jahreszeit:
  • 1 Kinderwagensack
  • 1 Molotontuch als Unterlage
  • 1 Regenschutz1 Sonnenschirm
  • 1 Autositz
  • 1 Wickeltasche
  • 1 Babytrage

Diese Checkliste für die Erstausstattung habe ich anhand meiner Erfahrungen erstellt. Natürlich haben nicht alle Babys die gleichen Bedürfnisse und nicht in jeder Familie sind die Gegebenheiten gleich. Daher kann diese Checkliste nur zur Orientierung dienen, ich hoffe Sie hilft manchen werdenen Müttern weiter.

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Pampers günstig kaufen

13. April 2011

Seit acht Monaten nun kaufen ich Windel der Marke Pampers. Dies ist eine bewusste Entscheidung. Trotz dem höheren Preis als andere Billig Marken habe ich mich für Pampers entschieden, nach dem Motto:“Für mein Baby nur das Beste“ Dann spare ich lieber an meiner Gesichtskreme, aber ihre Haut, Po und Wohlfühlen sind es mir wert. Aber trotzdem habe ich überlegt wie ich günstiger an den Windeln ran komme.

Ich bekomme manchmal ja Rabattgutscheine von ein paar Euros aber dafür muss ich entweder mehrere Pakete kaufen oder ein Jumbo-Paket. Ich habe dann immer nach Pampers Angeboten ausschau gehalten um ein wenig Geld zu sparen. Aber haben Sie schon versucht samt Kinderwagen, Kind und Wickeltasche ein Jumbo Paket zu Fuß nach Hause zu tragen? Es musste eine andere Lösung her: Das Internet!

Kurze Recherche et voilà! Hier ein Beispiel von Pampers der Größe 4

Pampers Baby Dry Gr.4 Maxi 7-18kg Megapack 120 Stück  für 24,24€ (0,20€/Stück) statt 27,99 €

Pampers Windeln Active Fit Gr.4 Maxi 7-18 kg Jumbo, 2er Pack (2 x 68 Stück) für 29,01€ (EUR 0,21/Stück) statt 38,49€

Andere Größen wie Pampers New Baby sind natürlich auch erhältlich.

Das Gute daran ist, dass der Versand sogar kostenlos ist – innerhalb von 2 Tagen frei ins Haus geliefert! Vorbei das Pampers Schleppen, es lebe das Internet!

Vorteile auf einen Blick:

–          Pampers günstiger kaufen

–          Schnelle und kostenlose Lieferung zu Hause

–          Keine Windelpackung mehr tragen

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Am liebsten kaufe ich Markenprodukte für mein Kind, sei es Spielzeuge oder Klamotten, Fisher Price, Sterntaler, Petit Bateau und Co sind meine Lieblingsmarken und für mich Synonym von Qualität und somit Sicherheit. Aber die haben Ihren Preis und auf Dauer wird es teuer.

Ich habe neuerdings Kinderflohmärkte für mich entdeckt. Auf Seiten wie http://www.babybasare.de findet man schnell wo und wann der nächste Flohmarkt ansteht.

Anfangs habe ich jedes Wochenende gleich mehrere am selben Tag besucht und somit festgestellt, nicht alle sind wirklich gut, beziehungsweise groß genug, dass es Spaß macht. Aber trotzdem finde ich meistens entweder Spielzeuge oder Kleidungsstücke, die ich eh für meine Tochter gebraucht hätte. Und somit fing es an, eine Fisher Price Pyramide für 3 Euro statt 9€, verschiedene Motorik-Schleifen aus Holz in Großformat für 2 bis 4€ und bei bester Coup bisher ist der Spieltisch von Chicco, kostet neu 59€ – den habe ich für 8€ bekommen.

Wenn ich dann wieder Zuhause bin, wasche ich die Spielsachen mit Wasser und dann mit Saccrotan-Tüchern. Dann sehen die Sache so gut wie neu aus. Ich kaufen nichts was schon abgenutzt ist. Ich achte darauf, dass alles im sehr guten Zustand ist.

Anfangs hatte ich mit Klamotten meine Schwierigkeiten. Aber um in Berlin Petit Bateau Sachen zu finden und auch bezahlen zu können, war es so gut wie unmöglich. Aber auf Kinderflohmärkte finde ich Petit Bateau, Tartine et chocolat, Jacadi… dann ist bei Ausnahmezustand!

Bei dem Kinderflohmarkt geht es mir nicht nur ums Geld, sondern mir gefällt auch der Gedanke, dass Spielzeuge weitergereicht werden, und somit ein neues Leben haben, statt in einem Karton oder im Müll zu enden. Meine Sachen werde ich auch zum Teil wieder verkaufen. Ich warte auf mein 2. Kind. Sollte es ein Junge sein, dann würde ich ein Teil schon vor der Geburt verkaufen, da ich bisher sehr viel in Rosa gekauft habe – ich habe ja ein Mädchen! Sollte es wieder ein Mädchen sein – kann ja auch passieren – dann würde ich erst später alles verkaufen.

Einiges kaufe ich nicht auf dem Flohmarkt. Zum Beispiel alles was mit Hygiene  zu tun hat, wie Flaschen, Sauger…  Aber sonst freut sich mein Baby immer auf neue Spielzeuge und ihr ist es egal woher die genau kommen!

Was war dein bestes Babyflohmarkt-Schnäppchen? Schreib es gerne in die Kommentare…



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 [Mütter berichten, Webseiten Tipps]

Im Zuge der Suche nach einer Betreuung für mein Kind, habe ich mir überlegt, wo ist es am besten aufgehoben. Sollte ich es lieber zu einer Tagesmutter schicken, oder gebe ich es in den Kindergarten. Um es vorweg zu sagen, es gibt keine passende Antwort. Wenn man die Entscheidung treffen muss, kann man aber allgemeine Vor- und Nachteile der beiden Betreuungsarten abwägen. Nicht jeder dieser Vor- und Nachteile treffen in jedem Fall zu, sie sind sehr Allgemein gehalten und sollen dabei helfen die für Ihr Kind richtige Entscheidung zu treffen.

Im Großen und Ganzen ist es immer sehr Personenabhängig. Die Hauptfrage ist, versteht sich ihr Kind mit dem Erzieher oder nicht. Dabei unabhängig ob es nun eine Tagesmutter oder eine Kindergärtnerin ist. Es müssen alle drei Seiten ein gutes Gefühl haben, die Betreuerin, Ihr Kind und Sie. Bevor sie sich auf die Suche nach der Person oder die Personen machen, denen Sie ein Teil der Erziehung ihres Kindes überlassen, sollten Sie sich die Frage beantworten: „Suche ich nach einer guten Kita, oder einer guten Tagesmutter?“

Dabei wollen wir mit einer kleinen Serie helfen, hier wollen wir die Vor- und Nachteile der beiden Varianten vorstellen. Die Listen erheben keinen Anspruch komplett oder vollkommen richtig zu sein, Ausnahmen bestätigen immer die Regel und die von uns genannten Punkte müssen nicht immer zu treffen. Sehen Sie die Liste als Denkanstoß und Entscheidungshilfe. Haben wir Vor- oder Nachteile vergessen oder falsch benannt können Sie diese in den Kommentaren ergänzen oder entkräften.

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Nachteile Kindergarten

04. Februar 2011

Die Kinderbetreuung im Kindergarten hat auch seine Nachteile. Ein Kindergarten hat seine strikten Öffnungszeiten. Überstunden oder Schichtdienst können nicht so flexibel gehandhabt werden wie bei einer Tagesmutter. Je größer der Kindergarten, desto größer die Anonymität. Nicht bei allen Kindergärten kennt jeder Erzieher alle Namen der Kinder. In machen Kitas kann man sich als Fremder teilweise recht lange aufhalten, ohne als solcher erkannt zu werden.

Im Kindergarten gibt es pro Kind mehr Erzieher, damit ist die Zeit in der ein Kind Aufmerksamkeit bekommt geringer als bei der Tagesmutter. Durch viele Ansprechpartner können Kinder versuchen Verbote eines Erziehers bei einem anderen Erzieher durchzusetzen. Was bei mangelnder Kommunikation auch mal gelingt.

Eine Kita hat eine feste Vergütung, diese richtet sich nach dem Gehalt der Eltern, selbst, wenn die Kita nicht komplett in Anspruch genommen wird. Bei einigen Kitas ist die Ernährung ein Problem. Essen wird von extern geliefert und warm gehalten, oder in der Kita zu Ende gegart. Beides ist nicht optimal.

Eine Kita ist immer ein Bazillenlager. Schleppt ein Kind eine Krankheit an, kann diese schnell die Runde machen. Die Gefahr, dass sich Ihr Kind ansteckt ist dabei größer, als bei einer kleineren Gruppe.

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Vorteil eines Kindergartens

04. Februar 2011

Sein Kind in den Kindergarten zu bringen anstatt zu einer Tagesmutter kann verschiedene Vorteile haben.  In einem Kindergarten, gibt es viele Betreuer mit unterschiedlichen privaten Interessen. Diese Interessen können den Kindern gut vermittelt werden. Die Kollegen können sich auf bestimmte Bereiche spezialisieren diese mit in die Kita einbringen.

In einem Kindergarten gibt es viele Kinder, auch wenn es bei den kleinen keine Altersmischung gibt, so treffen diese in Aufenthaltsräumen oder im Garten immer wieder auf neue Kinder und Charaktere. Auch die Auswahl der Spielgeräte ist oft umfangreicher als bei einer Tagesmutter.

Die Erzieher können sich untereinander Kontrollieren und ergänzen. Auch als Schlichter und Vermittler zwischen Kind und anderen Erziehern auftreten. Viele Kindergärten kooperieren mit Schulen oder anderen Einrichtungen wie Altersheimen, Bibliotheken oder Läden aus der Nachbarschaft. Kindern können bestimmte Themen dadurch gut vermittelt werden, was Ihnen beim Erlernen von Umgangsformen und gesellschaftlichen Zusammenhängen hilft.

Die Betreuung im Kindergarten ist recht konstant. Selbst wenn eine Kollegin krank ist, oder im Urlaub, hat das Kind weiterhin seine gewohnte Umgebung und Spielkameraden. Zudem haben die vielen Erzieherinnen einen größeren Erfahrungsschatz als eine Tagesmutter. Fehlentwicklungen oder Defizite können dadurch schneller erkannt werden.

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Nachteile einer Tagesmutter

04. Februar 2011

Bei einer Tagesmutter gibt es nur eine Bezugsperson für das Kind. Diese kann sich zwar intensiver um die einzelnen Kinder kümmern, jedoch hat diese Art der Betreuung auch Nachteile. Ein Nachteil ist die mangelnde Kontrolle. Als Elternteil muss man sich darauf verlassen, dass die Tagesmutter einen guten Job macht, es gibt keine anderen Erwachsenen, die vermitteln können oder auf Fehler hinweisen. Im Kindergarten passen die Erzieher gegenseitig aufeinander auf und helfen bei Konflikten oder Problemen.

Als Tagesmutter ist man ein Mensch, der bestimmte Interessen hat. Bastelt die Tagesmutter gerne, wird sie viel mit den Kindern basteln. Andere Aktivitäten können dabei zu kurz kommen. In einem Kindergarten hat man mehrere Erzieher, die sich mit Ihren Stärken und Interessen was basteln, Musik, Sport, Medienerzeihung, Schwimmen etc. in die gesamte Kita mit einbringen können.

Auch der Vorteil der wenigen Kinder und damit erhöhter Aufmerksamkeit kann ein Nachteil sein. In einem Kindergarten gibt es mehr Spielkameraden mit denen sich die Kinder arrangieren müssen. Ebenfalls sind die Spielangebote im Kindergarten oft zahlreicher. Welche Tagesmutter hat schon einen Garten mit vielen Spielgeräten? Die Auswahl wird im Kindergarten meist größer sein.

Läuft es mit der Tagesmutter gut, kann es dennoch mal zu einem Ende kommen.  Was passiert bei Urlaub oder Krankheit mit dem Kind? Was ist, wenn die Tagesmutter umziehen sollte, oder schwanger wird? Das Kind kann aus seiner gewohnten Umgebung gerissen werden, im Kindergarten kann so etwas besser aufgefangen werden.  Nicht zuletzt muss die Tagesmutter neben den Kindern auch einen Haushalt schmeißen, in der Kita sind die Erzieher fokussierter auf die Kinder.

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